Einblicke in die Geschichte des Heilens

Hinweise auf geistiges Heilen findet man seit Menschengedenken in allen Kulturen. Das Handauflegen findet man schon auf den Höhlenzeichnungen der Steinzeitmenschen, in alten ägyptischen Schriften, im frühen Christentum und auch in Überlieferungen der griechischen Antike. Schamanen behandelten mit Kräutern, trommeln Gesängen und Tänzen, Kräuterfrauen verstärkten die Wirkung ihrer Naturarzneien mit Gebeten, Formeln und Besprechungen, Priesterärzte im alten Ägypten beherrschten den Kaiserschnitt, operierten sogar am menschlichen Gehirn und man sagt, dass im alten Atlantis zu Heilungszwecken Glocken und deren Töne benutzt wurden.

Jahrtausende lang war die Erkenntnis der Natur ebenso selbstverständlich im Alltagsbewusstsein der Menschen der verschiedensten Kulturen verankert wie die Anerkennung und Wahrnehmung des Göttlichen, die Kommunikation mit den Ahnen oder mit Natur- und Geistwesen aller Art. 

Erst mit der Entstehung der modernen Wissenschaften reduzierte sich das Weltbild. Der menschliche Körper trat mit seinen mechanischen und biochemischen Funktionen in den Vordergrund, Geist und Seele verloren an Bedeutung. Selbst psychologische Betreuung und Beratung schwer kranker Menschen ist längst keine Selbstverständlichkeit, der Umgang mit dem Tod überfordert viele Schulmediziner.

An der Möglichkeiten und Potenzen der modernen Medizin besteht keinerlei Zweifel, jedoch beschränkt sich diese oft auf die "Reparatur" von Organen und Körperteilen. Und schon gelangen wir zu geistigen, zu spirituellen Heilweisen.